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2010-03-(26-28) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von SY Baringa   
Monday, 29. March 2010

Bastelei vom feinsten für Schreiner und Elektriker

Die Liste für das Wochenende war wesentlich länger als ich selbst. Eine nicht endende Ansammlung von Punkten, die erledigt werden wollten.

Heute den ganzen Tag (fast den ganzen Tag) mit der Installation des neuen Wechselrichters beschäftig. Das guten Stück (Sterling ProPower S 1000Watt ) hat seinen neuen Platz unter der Hundekoje bekommen. Es grenzte schon an Akkrobatik das Gerät in die hinterste Ecke unter der Hundekoje an der Decke bzw. Liegefläche _hängend_ allein zu befestigen. Nach einem Einsatz als Schlangenmensch mit fünf Armen war das geschafft.

Der Wechselrichter ist mit 25mm² Kabeln an das 12V Netz angeschlossen. Laut den gängigen Formeln und der Entfernung zur Batterie sollte das gut reichen um möglichst verlustfrei die maximale Leistung zu bringen.
Ansonsten wollte sollte es eigentlich unbedingt ein Gerät mit externen Ein/Aus-Schalter werden. Wer will schon immer in die Hundekoje um das Teil einzuschalten? Leider war das dann doch nicht dabei und für die externe Bedieneinheit Pi*Daumen 200€ zu zahlen war mir zu viel. Nach einem Gespräch mit der Hotline von Sterling und dem Tipp den eingebauten Ein/Aus-Schalter einfach zu verlängern (und dabei _nicht_ die Garantie zu verlieren) habe ich das Problem dann so gelöst. Jetzt kann man das Gerät schön am zentralen Strompanel ein- und ausschalten.

Nach Abschluß der Installationsorgie musste ein Test gemacht werden. Die Akkus waren voll, Landstrom wurde ausgeschaltet, Wechselrichter ein und Wasserkocher befüllt und angeschlossen. Laut Batteriecomputer saugte der Wechselrichter mit angeschaltetem Wasserkocher 50Ah. Dabei ging die Spannung auf knapp unter 12V zurück. Kurze Zeit später kochte das Wasser --> Gerät aus. Die Spannung kam wieder hoch und für das heiße Wasser wurde 2A verbraten. Das find ich gut. Zufrieden war der Skipper und genoß den heißen Tee.

Der Sonntag ward dem Küchenschapp gewidmet. Dieses Vorhaben geistert nun schon seit über zwei Jahren als Idee in meinem Kopf rum. Endlich Zeit, Material und Wille es umzusetzen. Nach vielem Messen (man möchte das gute Mahagonisperrholz nicht zersäbeln!) und Überlegen ist unten gezeigtes herausgekommen. Im Laufe des Frühjahrs wird das noch anständig lackiert. Die Stellfläche für Geschirr und Küchenuntensilien wurde dadurch verdoppelt! :-)

Daten: -

Wetter: -

Crew: Christoph

 

neues Küchenschapp im Rohbau

 

Letzte Aktualisierung ( Tuesday, 6. April 2010 )
 
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